Wer sind die Lakota Indianer?
Das Pine-Ridge-Reservat der Oglala-Lakota-Sioux im Südwesten des US-Bundesstaats South
Dakota gilt als eine der ärmsten Regionen der USA. Sie ist eines der neun Reservaten in South
Dakota die zur Great Sioux Nation gehören. Hier leben heute 42'000 Oglala Lakota Indianer,
bei uns bekannt als Sioux. Es ist das Land von Crazy Horse, Red Cloud, Bull Bear, Little
Wound, Black Elk, Fools Crow, aber auch das Land der tragischen Ereignisse wie das Massaker
und die Besetzung von Wounded Knee.
Oglala Nation
Die Geschichte der Indianer Nordamerikas und somit das Unrecht,
das ihnen widerfahren ist, ist den meisten Menschen hinlänglich
bekannt. Dazu gehören neben Völkermord, Landraub und
Zwangsumsiedlung auch das Verbot der Ausübung der eigenen
Sprachen, Riten und Bräuchen. Ab dem 19. Jahrhundert wurden
viele indianische Kinder gewaltsam von ihren Eltern und
Gemeinschaften getrennt und in Internate gesteckt, wo das
Sprechen der eigenen Sprache bei Strafe verboten war.



















Bis 1976 bestand ein Verbot der amerikanischen Regierung gegen
jede Ausübung indianischer, zeremonieller Handlungen. In den
Staats- und Missionsschulen war es den Kindern nicht erlaubt, ihre
indianische Sprache zu sprechen und den Eltern war es untersagt,
während der ganzen Schulzeit ihre Kinder zu sehen, bis jene, den
Familien und ihrer Kultur entfremdet, aus den Internatsschulen
entlassen wurden. Die Folgen davon waren Identitätsverlust und
Depression, die meistens in Resignation und Alkoholismus
mündeten.

In den letzten 20 Jahren fand ein neuer, starker Aufschwung der
indianischen Kultur und Tradition statt, in welcher der Entwicklung
des einzelnen Individuums immer viel Freiraum und Respekt
entgegengebracht wurde. Viele Lakota wenden sich ihrer
Spiritualität zu, in den Zeremonien und ihrer Kultur finden sie eine
Kraftquelle und den Reichtum ihres Volkes wieder.
Lakota Reservate die sich in Süd Dakota befinden
Sisseton Wahpeton
Circa 42.000 Menschen leben hier in einem Gebiet von 11.500 km², das weder
über nennenswerte natürliche Ressourcen noch über eine Industrie verfügt.
Hauptstadt ist Pine Ridge. Nach den Angaben des American Indian Relief
Council(Indianerfürsorge) beträgt die Arbeitslosenquote im Reservat 90%,
97% der Menschen leben unterhalb der
Armutsgrenze.
Die Suizidrate ist etwa viermal so hoch wie der Landesdurchschnitt. Das
Reservat weist innerhalb der U.S.A. die höchste Zahl an Diabetes-, Herz- und
Krebserkrankungen und eine erschütternd hohe Säuglingssterblichkeitsrate
auf. Viele Familien haben weder Strom noch ein Telefon. Mit einer
Lebenserwartung von 47 Jahren für Männer und nur etwas mehr als 50
Jahren für Frauen ist die Lebenserwartung der Bewohner des Reservates eine
der kürzesten aller Gruppen der westlichen Hemisphere.
Crow Creek
Yankton
Flandreau
Lower Brule
Cheyenne River
Rosebud
Standing Rock
USA- gekennzeichnet ist blau der Staat Süd Dakota mit Hauptstadt Rapid City
Scortched Lightning- 1880- Itazipco
Crow King- Kangi Yatapi 1884- Hunkpapa
Red Cloud- Mahpiya Luta 1897- Oglala
Touch the Clouds- Mahpiya Icahtagya 1877- Miniconjou
Ortsmappe vom Pine Ridge & Rosebud Reservat
Last Update 03. November 2007
Carlisle Boarding School---Carlisle Internatsschule
Lakota Boys 3 years after arrival at Carlisle Boarding School
Lakota Boys as they arrived at Carlisle Boarding School
Katie Roubideaux- Blue Thunder 1898
drei Lakota Jungs um ca. 1877

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KEYA
Revive the Lakota Way of Life
Die Lakota Kultur wiederbeleben
Sitting Bull- Tatanka Iyotanka 1884- Hunkpapa